Kreisliga-Fußball mit kämpferischem Niveau

Berlin, Berlin, wir wollen nach Berlin…

…hörte man aus der Kabine der SG Dieblich-Niederfell

In einem sehr intensiven und hitzigen Spiel gelingt der SG Dieblich-Niederfell von der sonnigen Untermosel der Einzug in die 3. Runde des Rheinlandpokals auf heimischem Platz. Hier waren echte Hartplatzhelden am Werk.
Bereits in den ersten Minuten mussten die Akteure der SG Dieblich-Niederfell die Führung des Anadolu spor Koblenz hinnehmen. ABER, die Mannschaft von Trainer Volker Schambach zeigte Moral, Kampfkraft und der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten.

Am Ende gewinnt man verdient mit 3:1 gegen den Bezirksligisten aus Koblenz.

Offizieller Bericht des Pressebeauftragten Erwin Basche:

Rheinlandpokal Runde 2: 

SG I –  SV Anadolu Spor Koblenz        3:1   (2:1)

SG wirft zweiten Bezirksligisten aus dem Wettbewerb! 

 

Die Reise der SG im Rheinlandpokal geht weiter. Nach dem SV Gönnersdorf in der ersten Runde musste mit dem SV Anadolu Spor bereits der zweite Bezirksligist in Dieblich die Segel streichen. Allerdings begann diese Partie denkbar schlecht, musste man doch direkt nach einer Minute durch einen bösen Patzer in der Abwehr das 0:1 hinnehmen. Doch die SG lies sich davon nicht verwirren und konnte bereits in der 7. Spielminute ausgleichen. Einen langen Einwurf von Sebastian Lechner verlängerte Steffen Pistono per Kopf. Tobi Jung stand goldrichtig und erzielte ebenfalls per Kopf das 1:1. Nun spielte die SG sehr guten Fußball. Anadolu hatte alle Mühe, die SG von ihrem Tor fern zu halten. In der 18. Minute gelang dies aber nicht mehr. Mit einer tollen Außenristflanke bediente Sebastian Lechner Nils Kräf, der ebenfalls per Kopf die umjubelte Führung erzielte. Anadolu wurde nun immer nervöser und leistete sich viele Ballverluste. Wahrscheinlich hatte man sich die Partie etwas anders vorgestellt. Die SG stellte die Räume zu und lies den Gast nicht mehr ins Spiel kommen. So war die knappe Halbzeitführung hoch verdient. Und es fing langsam an, immer stärker zu regnen.

Die ersten gut 20 Minuten der 2. Halbzeit gehörten dann dem Gast. Anadolu investierte nun mehr, um dem Spiel noch eine Wende geben zu können. Doch bis auf eine Möglichkeit nach 53 Spielminuten, die Philipp Jung im Tor klasse abwehrte, erspielte man sich kaum Torchancen. Die 64. Spielminute brachte dann gleich doppelt Bemerkenswertes. Zuerst bekam ein Gästespieler als Belohnung für seine sinnlose Diskussion mit dem Unparteiischen die gelb-rote Karte, dann gab es wegen dem mittlerweile doch sehr starken Regen, der den Platz schön unter Wasser setzte, eine 25minütige Pause. Als dann gerade einmal wieder 8 Minuten gespielt waren, schwächten sich die Gäste mit der zweiten gelbroten Karten erneut. Die SG schaffte es jetzt aber leider nicht, das Spiel zu kontrollieren. Anadolu hatte trotz Unterzahl zu viel Ballbesitz, währen der SG kaum Konter gelangen. Bis zur 85. Spielminute: Torben Roos werte per Kopf eine Flanke ab. Und dieser Kopfball wurde zur Vorlage für Tobi Jung. Tobi setzte sich im Duell gleich gegen zwei Gästespieler durch, überspielte auch noch den Torwart und erzielte das vorentscheidende und natürlich viel umjubelte 3:1. Und bei diesem Spielstand blieb es dann auch.

Fazit: Vor knapp 150 Zuschauern, die sich auch durch den Regen nicht abhalten ließen, zeigte die SG erneut eine beeindruckende Leistung. Bis auf eine Phase von 20 Minuten in der 2. Halbzeit kontrollierte man das Spiel gegen den 6. der Bezirksliga jederzeit. Spielerisch und kämpferisch gibt es nichts auszusetzen. So ist man gespannt, wen man in der nächsten Runde, in der Runde der letzten 32,  des Rheinlandpokals zugelost bekommt. Termin ist wahrscheinlich Mittwoch, der 19. September.

Es spielten: Philipp Jung, Andre Sauer, Julius Dany, Mike Czarneta (46. Torben Roos), Tobias Jung, Niklas Pistono, Michael Fechner, Raphael Henning, Nils Kräf,  Steffen Pistono (80. Mario Steinstraß), Sebastian Lechner.